65-Jähriger wegen Drogenhandels in Haft

Diebesgut

Ein 65-jähriger Mann sitzt nach einer Wohnungsdurchsuchung in Karlsruhe in Untersuchungshaft. Die Polizei verdächtigt ihn, mit Betäubungsmitteln zu handeln.

Polizeibeamte durchsuchten am Donnerstagmorgen seine Wohnung in der Karlsruher Südstadt. Sie wurden bei der Ermittlung fündig: Die Beamten fanden rund 200 Gramm Kokain, circa 350 Gramm Amphetamin und rund 150 Gramm Marihuana. Darüber hinaus beschlagnahmten sie mutmaßliches Dealgeld im fünfstelligen Bereich sowie mehrere Schreckschusswaffen.

Der Mann rückte bei Ermittlungen zur Betäubungsmittelkriminalität in den Fokus der Beamten. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe beantragte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnanschrift.

Am Freitag führten Beamte den 65-Jährigen dem Haftrichter beim Amtsgericht Karlsruhe vor. Dieser erließ Haftbefehl und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an.

Die Kriminalpolizei Karlsruhe und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe führen die weiteren Ermittlungen.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 717 Rauschgiftdelikten in Karlsruhe konnte die Polizei 2025 577 aufklären, das sind 80,5 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 89,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 89,0 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg