78-Jähriger begeht zwei Unfallfluchten – Polizei stoppt berauschte Autofahrer in Schwerin

(Symbolbild)

Am Wochenende des 10. Oktober 2026 stellte die Polizei in Schwerin mehrere Verkehrsteilnehmer fest, die vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Straßenverkehr teilnahmen. Im Mittelpunkt standen zwei Unfallfluchten eines 78-Jährigen und ein Unfall mit einem 17-Jährigen.

Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, gegen 08:45 Uhr, beschädigte der 78-jährige Autofahrer in der Grevesmühlener Straße beim Rückwärtseinparken einen geparkten Wagen. Ein Zeuge beobachtete den Zusammenstoß und rief die Polizei, doch der Fahrer verließ den Ort unerlaubt.

Wenige Stunden später, gegen 13:40 Uhr, streifte derselbe Mann in der Edgar-Bennert-Straße mit seinem Außenspiegel zwei geparkte Fahrzeuge. Ein 47-jähriger Zeuge folgte dem Fahrer und sprach ihn auf den Vorfall an. Der 78-Jährige behauptete nach Aussage des Zeugen, keinen Zusammenstoß bemerkt zu haben. Der Zeuge verständigte daraufhin die Polizei.

Bei der polizeilichen Überprüfung stellten die Beamten deutliche körperliche Einschränkungen fest und vermuteten eine Beeinflussung durch Medikamente. Der Verdacht einer Fahruntüchtigkeit entstand. Die Polizei nahm dem Mann Blut ab und beschlagnahmte seinen Führerschein. Sie ermittelt nun wegen zweifacher Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs.

Am selben Samstag meldete ein Zeuge gegen 16:10 Uhr einen beschädigten Pkw im Mittelweg im Schweriner Stadtteil Görries. Die Ermittlungen zeigten, dass das Fahrzeug zuvor an der Abfahrt Mittelstelle der Schweriner Umgehungsstraße verunglückt war. Dabei wurden zwei Verkehrsschilder und eine Schutzplanke beschädigt.

Ein 17-Jähriger geriet ins Visier der Ermittler. Die Polizei geht davon aus, dass der Jugendliche das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt geführt hat. Weitere Ermittlungen ergaben: Der BMW war außer Betrieb, und der 17-Jährige hat keine Fahrerlaubnis. Die Polizei ermittelt außerdem wegen Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Ein Test deutete darauf hin, dass der Jugendliche unter dem Einfluss von Alkohol und mehreren Drogen unterwegs war – darunter THC, Kokain und Opiate. Ein Drogenschnelltest bestätigte diese Substanzen. Die genauen Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Zusätzlich zu diesen Fällen stellte die Polizei am Wochenende vier weitere Verkehrsteilnehmer fest, die vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol oder THC fuhren: zwei Autofahrer, einen E-Scooter-Fahrer und einen Radfahrer. Besonders auffällig war ein E-Scooter-Fahrer, bei dem am Samstag gegen 23:14 Uhr eine Atemalkoholkonzentration von 2,47 Promille gemessen wurde.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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