Betrüger haben am Mittwoch (28.10.) eine 88-Jährige in Münster-Coerde mit einem Schockanruf hereingelegt und um ihre Ersparnisse gebracht.
Die Seniorin erhielt nach eigenen Angaben einen Anruf einer vermeintlichen Polizistin. Die Anruferin behauptete, die Tochter der 88-Jährigen habe einen Unfall verursacht. Die andere Fahrerin sei so schwer verletzt, dass sie im Koma liege und mit dem Tod gerechnet werden müsse. Um ihre Tochter vor der Gefängnisstrafe zu bewahren, solle die Mutter eine Kaution zahlen.
In mehreren Telefonaten brachten die Betrüger die 88-Jährige dazu, ihre zu Hause aufbewahrten Ersparnisse an einen Abholer zu übergeben.
So schützen Sie sich vor Betrügern
Die Polizei warnt: Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von unbekannten Nummern. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen. Die echte Polizei fordert Sie dazu niemals auf. Im Zweifelsfall wählen Sie den Notruf 110.
Weitere Informationen zum Schutz vor Betrügern stellt die Polizei Münster auf ihrer Internetseite bereit: https://muenster.polizei.nrw/praevention-von-straftaten-zum-nachteil-von-seniorinnen-und-senioren
Betrugsfälle in Münster: der Vergleich mit Land und Bund
In Münster zählte die Polizei 2025 2.993 Betrugsfälle, das sind 971 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie im Landesschnitt, wo 946 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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