89-Jähriger fällt auf Schockanruf herein: Betrüger erbeuten Goldmünzen im fünfstelligen Wert

(Symbolbild)

Ein 89 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Böblingen ist am 8. September 2026 Opfer eines perfiden Betrugschemas geworden. Ein Anrufer, der sich als Arzt ausgab, behauptete, die Tochter des Seniors liege im Krankenhaus und müsse dringend operiert werden. Die Operation könne aber nur durch Privatleistung finanziert werden.

Da sich die Tochter tatsächlich zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus befand, schöpfte der 89-Jährige keinen Verdacht. Er glaubte dem unbekannten Anrufer und vereinbarte mit ihm, die vermeintliche Operation mit Goldmünzen zu bezahlen.

Kurz darauf erschien eine unbekannte Frau an der Wohnadresse des Rentners. Sie holte die Goldmünzen ab, die der Mann ihr übergab. Der Wert der Münzen liegt im fünfstelligen Bereich. Erst später bemerkte der Senior, dass er betrogen worden war, und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg ermittelt gegen die Täter. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07141 18-8777 entgegen.


Betrugsfälle in Baden-Württemberg: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 74.294 Betrugsfälle, das sind 661 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Baden-Württemberg besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg