90-Jähriger stirbt nach Verkehrsunfall in Weingarten – Staatsanwaltschaft ordnet Gutachten an

(Symbolbild)

Ein 90-jähriger Fußgänger ist nach einem Verkehrsunfall in Weingarten seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Mann war am 10. Mai 2026 an der Einmündung Abt-Hyller-Straße/Ettishofer Straße von einem Auto angefahren worden und starb am vergangenen Freitag in einem Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft Ravensburg hat zur Klärung des Unfallhergangs ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet. Gegen den 63-jährigen Autofahrer wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

In Aulendorf lieferte sich ein 15-Jähriger am Sonntagabend eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Die Beamten wollten den Jugendlichen in der Allewindenstraße kontrollieren, als er Gas gab und flüchtete. Dabei missachtete er eine rote Ampel und nutzte Gehwege sowie Grünflächen für seinen Fluchtversuch. Auch ein Polizist, der ihn auf einem Gehweg entlang der L 285 stoppen wollte, konnte ihn nicht aufhalten. In der Altshauser Straße verlor der 15-Jährige schließlich die Kontrolle über seinen Motorroller und stürzte. Er zog sich dabei leichte Schürfwunden zu.

Wie sich herausstellte, überschritt der Motorroller die bauartbedingt zulässige Höchstgeschwindigkeit, zudem hatte der Jugendliche keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Nötigung ermittelt. Nach der Kontrolle wurde er an Angehörige übergeben.

In Wangen im Allgäu nahm die Polizei am Sonntagmittag einen alkoholisierten 49-Jährigen in Gewahrsam. Der Mann hatte im Außenbereich eines Eiscafés andere Gäste belästigt und sich uneinsichtig gezeigt, woraufhin die Beamten ihm einen Platzverweis erteilten. Mit über vier Promille alkoholisiert kehrte er kurz später zurück und weigerte sich, den polizeilichen Anweisungen nachzukommen. Er musste den restlichen Tag in einer Arrestzelle auf dem örtlichen Polizeirevier verbringen und erwartet nun einen Gebührenbescheid.

Nach einem Heckenbrand Anfang Mai in der Wilhelmstraße in Leutkirch im Allgäu ist die Brandursache geklärt. Weitere Befragungen der Kriminalpolizei Ravensburg ergaben, dass mehrere Kinder in dem Bereich mit einem Feuerzeug hantiert hatten und die Hecke daraufhin in Brand geraten war. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Schadensregulierung kann über die Erziehungsberechtigten nun eingeleitet werden.

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