Betrunkene beschäftigen Polizei in Ravensburg – Einbruch in Grünkraut

(Symbolbild)

Mehrere stark alkoholisierte Personen haben in der Nacht auf Donnerstag sowie am Donnerstagmorgen die Polizei in Ravensburg auf Trab gehalten. Kurz nach 0.30 Uhr wurde im Bereich der Ziegelstraße eine blutüberströmte Frau vor dem dortigen Hallenbad gemeldet.

Vor Ort stellte sich heraus, dass keine Straftat vorlag. Die 34-Jährige war stark alkoholisiert, hatte erbrochen und sich bei einem Sturz eine blutende Wunde zugezogen. Ein Rettungsdienst brachte die Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Gegen 3 Uhr stürzte ein 32-Jähriger mit seinem Pedelec in der Gartenstraße vor den Augen einer zivilen Streife der Kriminalpolizei. Der Mann wollte deutlich alkoholisiert auf den Gehweg auffahren und verlor dabei die Kontrolle über sein Zweirad. Bei einem Alkoholtest pustete er deutlich über zwei Promille. Für den 32-Jährigen folgte die Entnahme einer Blutprobe in einem Krankenhaus. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

Auch ein 33-Jähriger pustete weit über zwei Promille, als ihn Polizisten gegen 6 Uhr in der Friedhofstraße kontrollierten. Eine Anruferin hatte den Mann gemeldet, der in seinem geparkten Auto lag, wobei seine Beine aus dem Wagen ragten. Wie sich herausstellte, hatte sich der Alkoholisierte lediglich zum Schlafen gelegt. Seine Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt, um zu verhindern, dass der 33-Jährige seinen Wagen alkoholisiert fortbewegt.

In Grünkraut ermittelt die Polizei nach einem Wohnungseinbruch in der Straße „Hotterloch“. Ein Unbekannter brach zwischen Freitagmittag, dem 29.05., und Samstagabend, dem 30.05., über eine Terrassentüre in das Haus ein und stahl unter anderem eine Spardose mit Bargeld. Ersten Zeugenhinweisen zufolge könnte ein Jugendlicher mit dunkelblonden Haaren und einem grauen T-Shirt für die Tat verantwortlich sein, der über den Gartenzaun geklettert sei. Das Polizeirevier Ravensburg hat eine Spurensicherung veranlasst und bittet weitere Personen, die Hinweise zu dem Einbruch sowie auf den möglichen Täter geben können, sich unter Tel. 0751/803-3333 zu melden.

In Amtzell ermittelt die Polizei gegen einen 58-Jährigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Der Mann wurde am Donnerstagvormittag von einer Polizeistreife am Steuer seines Autos zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle gestoppt und konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Diese wurde ihm offensichtlich bereits vor über zehn Jahren entzogen. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Polizisten bei dem 58-Jährigen zudem Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln fest. Ein Drogenvortest erhärtete den Verdacht und schlug auf Cannabis an. Für den Fahrer folgte die Entnahme einer Blutprobe in einem Krankenhaus. Seine Autoschlüssel wurden beschlagnahmt.

In Kißlegg blieb der dreiste Versuch eines Unbekannten ohne Erfolg, der sich am Mittwochnachmittag gegenüber der Mitarbeiterin eines Geschäfts als Angestellter einer Geldtransport-Firma ausgab. Der Betrüger wollte der Mitarbeiterin weiß machen, dass die Tageseinnahmen aufgrund des anstehenden Feiertags bereits am Mittwoch abgeholt werden. Die Frau schöpfte jedoch Verdacht und verschloss das Geschäft, ohne die Einnahmen zu übergeben. Das Polizeirevier Wangen im Allgäu hat Ermittlungen wegen des Betrugsversuchs eingeleitet und bittet Personen, die Hinweise auf den Unbekannten geben können, sich unter Tel. 07522/984-0 zu melden. Der Täter soll etwa 190 cm groß gewesen sein und wird mit dunklem Vollbart sowie tätowierten Unterarmen beschrieben. Zur Tatzeit trug er demnach eine schwarze Jacke und eine blau-gelbe Hose. Er sprach mit einem ausländischen, vermutlich russischen Akzent.

In Wangen im Allgäu muss ein 35-Jähriger nach einer Verkehrskontrolle am Donnerstagabend mit einem Bußgeld von mehreren hundert Euro sowie einem Fahrverbot rechnen. Der Autofahrer wurde von einer Streife der Verkehrspolizei Kißlegg zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle gestoppt und zeigte bei der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest erhärtete den Verdacht und schlug auf Cannabis an, sodass der 35-Jährige seinen Wagen stehen lassen und in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben musste. Sollte sich der Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln bestätigen, wird der Betroffene bei der zuständigen Bußgeld- und Führerscheinstelle angezeigt.

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