Eine 91-jährige Wuppertalerin ist am Montag, 28. September 2026, Opfer eines Betrugszuges geworden. Täter gaben sich am Telefon als Gerichtsmitarbeiter aus und behaupteten, ihr Neffe müsse nach einem angeblichen Verkehrsunfall eine Kaution hinterlegen.
Gegen 10:40 Uhr wählten die Betrüger die Seniorin an. Im weiteren Verlauf erschien ein unbekannter Mann an ihrer Wohnanschrift und nahm Bargeld sowie Schmuck entgegen. Die 91-Jährige begab sich anschließend zu einer Bankfiliale, um weiteren Schmuck zu übergeben. Mitarbeiter der Bank erkannten die Betrugsmasche und konnten eine weitere Übergabe verhindern.
Der Mann, der bei der Übergabe an der Wohnanschrift gesehen wurde, ist der Polizei bislang unbekannt. Die Ermittler suchen nach Zeuginnen und Zeugen, die im Bereich einer Bank an der Straße Fischertal am Montagvormittag verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Identität des Mannes geben können. Hinweise nimmt die Polizei Wuppertal unter der Telefonnummer 0202/284-0 entgegen.
Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 170.651 Betrugsfälle, das sind 946 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Nordrhein-Westfalen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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