Reisebus aus Ukraine gestoppt: Rumänischer Fahrer ohne gültigen Führerschein

Bundespolizei

Am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf haben Bundespolizisten kurz nach Mitternacht einen Reisebus aus der Ukraine kontrolliert und dabei festgestellt, dass der 37-jährige rumänische Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Der Bus befand sich auf einer Linienfahrt nach Frankfurt am Main.

Bei der routinemäßigen Überprüfung der Dokumente entdeckten die Beamten, dass der Führerschein des Busfahrers zum Führen von Omnibussen bereits seit Ende 2023 abgelaufen war. Eine Kontrolle im polizeilichen System bestätigte diese Feststellung.

Der Fahrer gab auf Nachfrage an, über eine digitale ukrainische Fahrerlaubnis zu verfügen. Diese erwies sich jedoch als ungültig, da sie auf Grundlage der bereits abgelaufenen rumänischen Fahrerlaubnis ausgestellt worden war und daher nichts an der fehlenden gültigen Berechtigung änderte.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 37-Jährigen ein und untersagte ihm die Weiterfahrt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen übernahm ein zweiter Fahrer den Bus und setzte die Fahrt fort.