Ein 33-jähriger litauischer Staatsangehöriger ist heute Morgen kurz nach Mitternacht betrunken und ohne gültige Fahrerlaubnis in die Grenzkontrolle an der Stadtbrücke Görlitz gefahren. Der Mann steuerte seinen Opel Astra mit litauischen Kennzeichen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf die Kontrollstelle zu und kollidierte dabei fast mit einem Laternenmast.
Als der Fahrer sein Ausweisdokument zur Kontrolle reichte, bemerkten die Bundespolizisten nicht nur deutlichen Alkoholgeruch, sondern entdeckten auch mehrere Alkoholflaschen im Fußraum des Fahrzeugs. Ein anschließender Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht der Beamten: Das Messgerät zeigte 1,15 Promille an.
Die polizeiliche Überprüfung der Person brachte ein weiteres Problem ans Licht: Der Führerschein des Litauers war für ungültig erklärt worden. Trotz des noch unter 1,2 Promille liegenden strafrelevanten Werts führten die deutlichen Ausfallerscheinungen des Mannes zur Strafanzeige.
Die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf informierte zuständigkeitshalber das Polizeirevier Görlitz. Die örtlichen Kollegen übernahmen den 33-Jährigen und fertigten eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt.