Per Haftbefehl gesuchter Pole zahlt 628 Euro an Grenze und entgeht Gefängnis

(Symbolbild)

Ein 29-jähriger Pole, der seit Jahren per Haftbefehl gesucht wurde, ist am 15. April 2026 bei der Einreise nach Deutschland an der Grenzkontrollstelle in der Zittauer Friedensstraße von Bundespolizisten angehalten worden. Der Mann konnte eine drohende Haftstrafe durch sofortige Zahlung der offenen Geldstrafe abwenden.

Der polnische Staatsangehörige war mit seinem Auto aus Polen kommend eingereist, als die Beamten ihn kontrollierten. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Das Amtsgericht Zittau hatte den Dieb bereits 2020 zu einer Geldstrafe verurteilt, die er jedoch nie bezahlt hatte.

Der 29-Jährige zahlte den gesamten offenen Betrag von 627,79 Euro inklusive der angefallenen Verfahrenskosten noch vor Ort. Dadurch konnte er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen vermeiden, die bei Nichtzahlung der Geldstrafe angestanden hätte. Nach der Begleichung der Schulden konnte der Mann seine Reise fortsetzen.