A 6: Polizei kontrolliert 370 Fahrzeuge — 26 Straftaten aufgedeckt

(Symbolbild)

Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle auf der A 6 am Donnerstagabend haben Polizistinnen und Polizisten sowie weitere Einsatzkräfte 370 Fahrzeuge und 466 Personen überprüft. Die Bilanz fällt deutlich aus: mehr als zwei Dutzend Straftaten und über 100 Ordnungswidrigkeiten wurden aufgedeckt.

An der Kontrolle beteiligten sich Kräfte der Polizeipräsidien Heilbronn, Aalen, Mannheim und Ludwigsburg, des Hauptzollamts Heilbronn, der Bundeswehr, der Bundespolizei und des Bundesamts für Logistik und Mobilität. Das Ziel war die Bekämpfung mobiler und überregionaler Kriminalität. Richtung Nürnberg war die Autobahn zwischen 20 und 2 Uhr vollständig gesperrt. Der gesamte Verkehr aus Richtung Mannheim wurde über die Kontrollstelle auf dem Parkplatz Wart geleitet.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Schwerlastverkehr: Wegen Verstößen gegen die gesetzlichen Sozialvorschriften — insbesondere die Nichteinhaltung von vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten — wurden 50 Verfahren eingeleitet. Hinzu kamen sechs Verstöße gegen die Ladungssicherung, Fälle von Überladung und Verstöße gegen das Güterkraftverkehrsgesetz.

Im Bereich der Verkehrsstraftaten zogen die Beamtinnen und Beamten zahlreiche Autofahrer aus dem Verkehr: Fünf Personen führten ein Kraftfahrzeug ohne die erforderliche Fahrerlaubnis. Gegen vier Halter wurden entsprechende Verfahren wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Bei drei Kontrollierten wurden gefälschte Dokumente festgestellt, in vier Fällen bestand kein gültiger Versicherungsschutz für die Fahrzeuge.

Sechs Autofahrer mussten ihre Fahrt aufgrund drogentypischer Ausfallerscheinungen beenden. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren nach § 24a StGB eingeleitet und ihnen wurde Blut entnommen. Bei zwei Personen wurden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt.

Beim Fahndungsabgleich vollstreckten die Einsatzkräfte einen offenen Haftbefehl und leiteten zehn Aufenthaltsermittlungen ein. Vier Personen wurden erkennungsdienstlich behandelt — Fingerabdrücke und Fotos wurden gemacht.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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