Alkoholfahrt, Parkplatzunfall und Tierschutzvorwurf: Polizei in Burg aktiv

(Symbolbild)

In Burg und der Umgebung hat die Polizei in der vergangenen Woche mehrere Verkehrsverstöße und einen Vorwurf der Tierquälerei bearbeitet.

Autofahrer mit 1,22 Promille gestoppt

Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, etwa um 18:40 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte auf der B246a in Burg einen 35-jährigen Autofahrer. Der Mann war zuvor aus der Thomas-Müntzer-Straße auf die B246a eingebogen und war den Beamten wegen seiner Fahrweise aufgefallen. Ein freiwilliger Alkoholtest zeigte einen Wert von 1,22 Promille. Um die Alkoholisierung beweissicher festzustellen, wurde der Fahrer ins Krankenhaus Burg gebracht, wo ihm Blut entnommen wurde. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Trunkenheit im Verkehr.

Unfall beim Ausparken

Am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, etwa um 08:28 Uhr, ereignete sich auf der Magdeburger Chaussee in Burg ein Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin wollte aus einer Parklücke ausparken und übersah dabei einen vorbeifahrenden Wagen. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. An beiden Autos entstand Sachschaden, beide blieben aber fahrbereit.

Tierschutzvorwurf: Hund getreten — Zeugen gesucht

Die Polizei ermittelt nach einem mutmaßlichen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, etwa um 18:45 Uhr, soll ein unbekannter Mann auf dem Rolandplatz in Burg mehrfach heftig auf einen an der Leine geführten Hund eingetreten haben, sodass das Tier zu Boden fiel und kurzzeitig dort liegen blieb. Anschließend entfernte sich der Mann mit dem Hund und betrat ein angrenzendes Wohnhaus in der Magdeburger Straße. Eine anonyme Anzeige machte den Vorfall der Polizei bekannt. Nach Angaben der Behörde sollen mehrere Personen das Geschehen beobachtet haben.

Zeugen, die den Vorfall gesehen haben oder Angaben zu dem Mann beziehungsweise dem betroffenen Hund machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Jerichower Land unter der Telefonnummer 03921/920-0 oder per E-Mail unter levd.prev-jl@polizei.sachsen-anhalt.de zu melden.

Sperrweg zwischen Körbelitz und Gerwisch: 13 Verstöße geahndet

Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, führten Polizeibeamte über dreieinhalb Stunden Verkehrskontrollen auf dem Verbindungsweg zwischen Körbelitz und Gerwisch durch. Grund waren Beschwerden über die widerrechtliche Nutzung der Strecke mit Kraftfahrzeugen. Der Weg ist durch das Verkehrszeichen 260 für Autos gesperrt. Die Beamten stellten insgesamt 13 Verstöße gegen das Verkehrsverbot fest und ahndeten diese. Bemerkenswert: Unter den Betroffenen befanden sich auch Personen, die nach eigenen Angaben selbst zu denjenigen gehörten, die sich über die Verstöße beschwert hatten. Außerdem fiel auf, dass einige Fahrzeuge mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren; verwertbare Geschwindigkeitsmessungen wurden aber nicht durchgeführt. Spaziergänger, Sportler und Radfahrer nahmen die polizeilichen Maßnahmen positiv auf. Die Polizei betont, dass bestehende Verkehrsverbote einzuhalten sind, besonders auf Wegen, die häufig von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Dort können widerrechtlich fahrende Autos eine erhebliche Gefahr darstellen. Auch zukünftig wird die Polizei solche Kontrollen durchführen.

Geschwindigkeitskontrollen an der Schule in Möser

Am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, führten Polizeibeamte zwei Stunden lang Geschwindigkeitskontrollen in der Thälmannstraße in Möser auf Höhe der Sekundarschule durch. Es wurden nur zwei Geschwindigkeitsverstöße im Verwarnungsbereich festgestellt. Auffällig war aber das Verhalten zahlreicher Fußgänger im Bereich der dortigen Baustelle. Der Gehweg ist teilweise gesperrt; eine entsprechende Beschilderung weist darauf hin, die gegenüberliegende Straßenseite zu nutzen. Die Beamten stellten jedoch fest, dass nahezu alle Fußgänger diese Beschilderung ignorierten. Sowohl Kinder als auch Erwachsene nutzten weiterhin die Fahrbahn, um die Baustelle zu passieren, anstatt die Straßenseite zu wechseln. Die Polizei appelliert besonders an Eltern, ihre Kinder auf die Bedeutung der Baustellenbeschilderung hinzuweisen und selbst mit gutem Beispiel voranzugehen. Das Betreten der Fahrbahn im Bereich von Schulen kann zu gefährlichen Verkehrssituationen führen. Die Polizei wird auch weiterhin ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen legen.

Präventionsveranstaltung gegen Mobbing in Güsen

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, sowie am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, fanden in der Grundschule Güsen zwei Präventionsveranstaltungen zum Thema Mobbing und Cybermobbing statt. Das Besondere: Eltern und Kinder nahmen gemeinsam teil, um sich mit den Gefahren und Folgen von Mobbing auseinanderzusetzen. Regionalbereichsbeamte der Gemeinde Elbe-Parey gestalteten die Elternabende und informierten darüber, wie Mobbing und Cybermobbing entstehen, woran entsprechende Verhaltensweisen erkannt werden können und welche Auswirkungen diese auf die Betroffenen haben. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem respektvollen Umgang miteinander sowie dem richtigen Verhalten in Mobbingsituationen. Die Teilnehmer besprachen gemeinsam, wie Kinder sich gegen Mobbing zur Wehr setzen können, welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen und an wen sich Betroffene vertrauensvoll wenden können. Durch den Austausch zwischen Eltern, Kindern und Polizei konnten wichtige Impulse gegeben und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander gestärkt werden.

Die zentrale Botschaft: Niemand sollte mit Mobbing oder Cybermobbing allein gelassen werden. Hinschauen statt wegsehen, miteinander sprechen und gemeinsam handeln sind entscheidende Schritte, um Kinder zu schützen. Die Polizei appelliert an Eltern, regelmäßig mit ihren Kindern über deren Erlebnisse in der Schule und im digitalen Raum zu sprechen, Verhaltensveränderungen ernst zu nehmen und bei Anzeichen von Mobbing frühzeitig Unterstützung zu suchen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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