Am Mittwoch, 9. September 2026, griff ein Mann gegen 11.20 Uhr einen 14-jährigen Jungen an, der vor einem Café am Hauptbahnhof Freiburg saß. Der Angreifer rannte unvermittelt auf den Jugendlichen zu und attackierte ihn körperlich. Umstehende Passanten kamen dem Jungen zu Hilfe. Die Bundespolizei nahm den Mann noch in der Nähe des Tatorts fest.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten bei dem Verdächtigen ein Pfefferspray und ein Teppichmesser in der Hosentasche. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann mangels Haftungsgründe wieder freigelassen. Der Angreifer gab an, den 14-Jährigen mit einer anderen Person verwechselt zu haben.
Der Junge wurde bei dem Angriff verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus, das er am darauffolgenden Tag wieder verlassen konnte.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung. Im Fokus stehen die Hintergründe der Tat, der genaue Ablauf und das Motiv des Verdächtigen.
Nach Auswertung der Überwachungskameras am Hauptbahnhof Freiburg konnten mehrere mediale Berichte zum Tathergang nicht bestätigt werden. Die Ermittler haben keine Anhaltspunkte dafür, dass sich der Angriff gezielt gegen das Auge des Jungen richtete, dass dieser mit dem Kopf auf den Asphalt prallte oder dass der Verdächtige die gefundenen Gegenstände bei dem Angriff einsetzte. Auch ließ sich nicht bestätigen, dass Dritte den Angreifer aktiv von weiteren Angriffen abhielten.
Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen äthiopischen Staatsangehörigen, der nach bisherigen Erkenntnissen seit langer Zeit in Deutschland lebt, bislang nicht polizeilich aufgefallen ist und über einen festen Wohnsitz sowie einen gültigen Aufenthaltstitel verfügt.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Bundespolizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und bislang noch nicht mit der Polizei Kontakt aufgenommen haben. Besonders wichtig sind Wahrnehmungen zum unmittelbaren Tatablauf sowie zum Verhalten der Beteiligten vor und nach dem Angriff. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein unter der Telefonnummer 07628 80590 entgegen.
Der Opferbeauftragte der Staatsanwaltschaft Freiburg ist eingeschaltet. Aufgrund des Alters des 14-jährigen Opfers wird ausdrücklich um Beachtung seiner Persönlichkeitsrechte und seines besonderen Schutzes als minderjähriges Opfer einer Straftat gebeten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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