Gelsenkirchen steht am Arbeitsmarkt schlechter da als Nordrhein-Westfalen: 15,8 Prozent Arbeitslosenquote im August gegenüber 8,0 Prozent. Konkret waren 21.780 Menschen arbeitslos gemeldet, 570 mehr als noch im Juli.
Auch über das Jahr betrachtet: Verglichen mit August 2025 sind 580 Menschen mehr ohne Arbeit — ein Plus von 2,7 Prozent.
Beim Blick auf die Leistungssysteme: Etwa 5.000 Menschen werden über die Arbeitslosenversicherung (SGB III) betreut, rund 17.000 über die Grundsicherung (SGB II). Die zugehörigen Quoten: 3,5 und 12,3 Prozent.
Wer auch Fördermaßnahmen und kurzzeitige Krankheitsfälle mitzählt, kommt auf eine Unterbeschäftigung von 26.100 Personen beziehungsweise 18,5 Prozent. Diese Menschen tauchen in der Arbeitslosenstatistik nicht auf.
Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen im Überblick
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Eigene Auswertung digitaldaily.de.
(Martina Berger, Wirtschaftsredaktion digitaldaily)
Dieser Bericht wurde von unserer Redaktion erstellt. Die amtlichen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit werden automatisiert eingesetzt und redaktionell geprüft.