Bad Saulgau: 63-Jähriger verliert mehrere tausend Euro durch Anlagebetrug

(Symbolbild)

Ein 63-Jähriger aus Bad Saulgau ist Opfer eines Anlagebetrugs geworden und hat mehrere tausend Euro verloren. Der Mann war im Internet auf einen Bericht gestoßen, in dem eine bekannte Politikerin für eine lukrative Geldanlage warb. Er nahm Kontakt mit dem vermeintlichen Anlageunternehmen auf und überwies zunächst 300 Euro auf ein ausländisches Konto.

Auf einem virtuellen Kontoauszug vermehrte sich der Betrag augenscheinlich rasch. Dies ermutigte den 63-Jährigen, weiteres Geld zu überweisen. Auch diese vermeintliche Anlage wuchs schnell auf das 16-Fache. Doch als der Mann sich den Betrag auszahlen lassen wollte, folgte die ernüchternde Erkenntnis: Eine Auszahlung war nicht möglich, das ins Ausland überwiesene Geld unwiederbringlich verloren.

Die Ravensburger Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche. Betrüger werben mit professionell gestalteten Werbeanzeigen im Internet und in sozialen Medien, häufig unter Nutzung von KI-generierten Bildern oder Videos von Prominenten. Sie versprechen utopisch hohe Renditen. Nimmt ein potenzielles Opfer Kontakt mit den vermeintlichen Finanzexperten auf, wird es unter Druck gesetzt, schnell einen Vertrag abzuschließen oder weitere Gelder einzuzahlen.

Die Polizei empfiehlt: Hinterfragen Sie hohe Renditeversprechen kritisch und prüfen Sie den Anbieter sorgfältig, zum Beispiel über die Homepage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Handeln Sie nicht unter Zeitdruck, überweisen Sie kein Geld auf ausländische Konten und geben Sie keine vertraulichen Daten preis. Brechen Sie im Zweifelsfall den Kontakt ab und wenden Sie sich an die Polizei.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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