Ein 20-jähriger Mann aus dem Kreis Stormarn hat sich in Bad Segeberg als Fensterputzer ausgegeben und Kunden beim Zahlvorgang betrogen. Am Montag erschien er in einer Wohnung und verlangte die Bezahlung per EC-Karte — statt des vereinbarten Betrages gab er eine viel höhere Summe in sein mobiles Terminal ein.
Eine 88-jährige Frau zeigte den Betrug am Dienstag vormittag bei der Polizei an. Sie hatte sich mit dem Mann auf 20 Euro für seine Arbeit geeinigt. Doch von ihrem Konto wurden 2.000 Euro abgebucht — das stellte sie erst am nächsten Tag fest. Ein weiterer Fall mit derselben Vorgehensweise ereignete sich am Mittwoch in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Eichberg.
Während die Polizei die Anzeige aufnahm, erhielt sie den Hinweis, dass sich der vermeintliche Fensterputzer erneut in dem Haus aufhalte. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Segeberg traf den 20-Jährigen dort an und nahm ihn vorläufig fest. Bei der Befragung wurde deutlich, dass er auch für weitere Taten mit der gleichen Masche verantwortlich sein dürfte. Die Polizei stellte sein Handy sicher und machte Fingerabdrücke und Fotos.
Der Mann konnte danach wieder gehen. Er muss sich nun in mehreren Verfahren wegen Betruges und Diebstahls verantworten.
So schützen Sie sich vor solchen Betrügern
Die Polizei empfiehlt: Lassen Sie keine Handwerker oder Dienstleister ohne vorherigen Termin in Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Verlangen Sie bei unerwartetem Besuch eine Visitenkarte und machen Sie selbst einen Termin aus. Lassen Sie Handwerker nicht unbeaufsichtigt arbeiten. Zahlen Sie nicht vor Ort, sondern fordern Sie eine Rechnung an. Geben Sie keine Informationen über Ihre Vermögenswerte preis. Im Zweifelsfall rufen Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle oder im Notfall die 110 an.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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