Baden-Württemberg verschärft Sicherheit bei Hochrisikospielen nach Ausschreitungen in Mannheim

(Symbolbild)

Nach den Ausschreitungen beim DFB-Pokalspiel zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern am 21. August hat Innenminister Manuel Hagel Fußballvereine aus Baden-Württemberg ins Innenministerium eingeladen. Am 3. September 2026 einigten sich die Clubs auf eine Gemeinsame Verständigung zur Erarbeitung regionaler Sicherheitskonzepte bei Hochrisikospielen.

„Alle Besucherinnen und Besucher, gerade auch Familien mit Kindern, haben Anspruch darauf, Fußballspiele in Baden-Württemberg sicher und friedlich erleben zu können“, erklärte Hagel in Stuttgart. Die Vereine kamen überein, die Sicherheit bei Hochrisikospielen entlang von zehn Aktionsfeldern nachjustieren zu wollen. Das reicht von verbesserten Einlasskontrollen über ein strengeres Akkreditierungsmanagement für Dienstleister bis zum Einsatz modernster Technik.

Künftig sollen Verstöße auch finanzielle Folgen haben: Das Land schafft eine Rechtsgrundlage, damit ein Bußgeld verhängt werden kann. Zu dem Termin waren Vertreterinnen und Vertreter des SC Freiburg, des 1. FC Heidenheim, der TSG Hoffenheim, des Karlsruher SC, des SV Waldhof Mannheim, der SG Sonnenhof Großaspach, des VfB Stuttgart und des SSV Ulm geladen.

Baden-Württemberg hatte 2017 als erstes Land die Stadionallianzen eingeführt – ein Modell der Zusammenarbeit zwischen Polizei, Vereinen, Kommunen und Fanprojekten. „Mit den Stadionallianzen haben wir einen doppelten Effekt: Weniger Gewalt, weniger Kosten, weniger Personal, aber mehr Sicherheit – und das seit vielen Jahren“, betonte Hagel. Inzwischen hätten sich andere Bundesländer dem Baden-Württembergischen Weg angeschlossen. Auch die Saison 2025/2026 zeigte positive Sicherheitsergebnisse. „Eine Sicherheitsarchitektur ist nichts, was fertig und statisch ist. Man muss sie immer weiterentwickeln. Und genau das tun wir jetzt“, unterstrich der Innenminister.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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