Bedrohungen an Schule und Halloween-Schreck: Polizei ermittelt in Altmarkkreis

(Symbolbild)

In der Altmarkkreis Salzwedel beschäftigte die Polizei in den vergangenen zwei Tagen eine Reihe von Fällen, bei denen Bedrohungen im Mittelpunkt standen — darunter eine Androhung an einer Grundschule und ein Vorfall am Halloweenabend mit Jugendlichen.

Bedrohungslage per E-Mail an Grundschule gemeldet

Am 2. November erreichte die Grundschule in Salzwedel eine E-Mail mit einer Bedrohungslage. Die Polizei rückte sofort mit mehreren Einsatzkräften an. Die Schulleiterin unterbrach vorsorglich den Schulbetrieb. Eine Absuche des gesamten Schulgeländes ergab keine Hinweise auf eine echte Bedrohung. Nach aktuellem Stand wird die Ernsthaftigkeit der E-Mail angezweifelt. Die Polizei ermittelt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.

Die Polizei weist darauf hin, dass die Androhung von Straftaten strafbar ist — unabhängig davon, ob die Tat tatsächlich begangen werden soll. Zudem können Kosten für die ausgelösten Einsatzkräfte dem Verursacher in Rechnung gestellt werden.

Bedrohung von Jugendlichen am Halloweenabend

Am 31. Oktober gegen 18:05 Uhr wurden vier Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren in Mieste, Kastanienweg, bedroht. Die vier verkleideten Kinder waren unterwegs, als ein Mann mit Joker-Maske einen waffenähnlichen Gegenstand auf sie richtete. Die Jugendlichen ergriffen die Flucht und nahmen Knallgeräusche wahr. Die Polizei leitete sofort intensive Fahndung und Ermittlungen ein. Unterstützung kam von Einsatzkräften des Zentralen Einsatzdienstes der Polizeiinspektion Stendal und des Polizeireviers Börde.

Gegen 20 Uhr fasste die Polizei den 50-jährigen Verdächtigen in Mieste. Er führte eine Wasserpistole mit sich, die beschlagnahmt wurde. Bei weiteren Durchsuchungen fanden die Beamten zudem eine Pistolenarmbrust, die ebenfalls sichergestellt wurde. Der deutsche Mann wird wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und Bedrohung ermittelt. Er stand zur Tatzeit unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss und gab an, die Jugendlichen nur erschrecken zu wollen.

Die Polizei warnt eindringlich vor Anscheinswaffen. Besonders bei schlechten Sichtverhältnissen oder aus Entfernung lassen sich echte Schusswaffen von täuschend echten Spielzeugwaffen oft nicht unterscheiden. Wenn solche Vorfälle gemeldet werden, müssen Einsatzkräfte zunächst davon ausgehen, dass echte Waffen im Spiel sind — was zu lebensgefährlichen Situationen führen kann.

Mülltonnenbrand beschädigt Supermarkt

Am 2. November gegen 3 Uhr brannte in Gardelegen in der Straße der Republik ein Mülltonnenbrand. Die Tonnen standen im Bereich der Ladezone eines Supermarktes. Die Freiwillige Feuerwehr Gardelegen kam mit 20 Einsatzkräften und löschte den Brand. Durch die Hitze wurden die Gebäudefassade und ein Lüftungsschacht beschädigt. Der Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Chevrolet brennt in Gardelegen

Am 31. Oktober gegen 01:05 Uhr brannte in der Tiedgestraße in Gardelegen ein Chevrolet. Die Freiwillige Feuerwehr Gardelegen rückte mit 22 Einsatzkräften an und löschte das Feuer. Der Sachschaden am Fahrzeug liegt im fünfstelligen Bereich. Auch hier wird Brandstiftung als Brandursache angenommen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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