Ein 36-jähriger rumänischer Staatsangehöriger ist in der Nacht von Montag auf Dienstag (21. Juli 2026) am Grenzübergang Weil am Rhein auf der Autobahn einer Haftstrafe entgangen – dank der finanziellen Hilfe eines Bekannten. Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte ihn im Fernreisebus und stellte fest, dass gegen ihn noch ein Haftbefehl vorlag.
Der Mann war wegen falscher eidesstattlicher Aussage verurteilt worden. Ein Amtsgericht hatte vor vier Jahren einen Strafbefehl gegen ihn erlassen. Da der 36-Jährige weder die verhängte Geldstrafe zahlte noch die Ersatzfreiheitsstrafe annahm, ordnete die Behörde die Ausstellung eines Haftbefehls an. Dies hätte ihm eine mehrwöchige Haftstrafe beschert.
Der Bekannte half dem Reisenden aus der Notlage, indem er kurzerhand 1600 Euro aufbrachte. Mit dieser Summe konnte der Mann die Geldstrafe direkt bezahlen und somit seine Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt verhindern.
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