Bericht: Volkswagen plant Gehaltsstopp bis 2030

via dts Nachrichtenagentur

Volkswagen will offenbar die Gehälter für viele seiner weltweit 600.000 Beschäftigten bis 2030 einfrieren. Das geht aus internen Unterlagen hervor, über die die Süddeutsche Zeitung berichtet. Der größte europäische Autokonzern verfolgt damit einen drastischen Schritt zur Kosteneinsparung.

Der Verzicht auf Lohnerhöhungen könnte für die betroffenen Arbeitnehmer wegen der Inflation einen Einkommensverlust von rund zehn Prozent bedeuten. Besonders die 275.000 Beschäftigten des Konzerns in Deutschland würden von den geplanten Maßnahmen eingeschränkt.

Laut den der Zeitung vorliegenden Unterlagen basieren die Pläne auf dem vom Vorstand beschlossenen Zukunftsplan „Group Target Picture“, der für das internationale Management aufbereitet wurde. Darin ist von einer „Neuausrichtung“ der internationalen Tarifverhandlungen die Rede. Die ab dem vierten Quartal geltenden neuen Richtlinien für die Verhandlungen sehen einen „Pay freeze until 2030“ vor – also ein Einfrieren der Gehälter durch das Aussetzen von Lohnerhöhungen.

Neben dem Lohnstopp umfassen die Richtlinien auch die Reduzierung der variablen Vergütung, spezieller Zahlungen und Vorteile sowie Stellenabbau. Nach den Unterlagen sollen alle Marken, Regionen und Betriebe einen „angemessenen“ Beitrag zu den Einsparzielen leisten. Allerdings ist denkbar, dass nicht überall eine vollständige Nullrunde bei den Gehältern durchgesetzt werden soll – die Rahmenbedingungen in den einzelnen Teilen des VW-Reichs sollen berücksichtigt werden.

Auf Anfrage erklärte Volkswagen, man äußere sich nicht zu „solchen Spekulationen“. Die anstehende neue Verhandlungsrunde sei „der Ort, um zuerst intern betriebliche Absprachen jeder Art“ zu besprechen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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