Die aktuelle Karte des UFZ-Dürremonitors zeigt für Berlin überwiegend hellgelbe Bereiche, was ungewöhnlich trockenen Bodenverhältnissen entspricht. Diese statistisch etwa alle fünf Jahre auftretende Trockenheit erfasst den Großteil des Stadtgebiets, während einzelne Bereiche normale Feuchteverhältnisse aufweisen.

Regional zeigt sich ein differenziertes Bild: Die westlichen und nordwestlichen Stadtteile weisen teilweise noch normale Bodenfeuchte auf, erkennbar an den weißen und schwach gelblichen Bereichen auf der Karte. Die zentralen und östlichen Bereiche Berlins sind hingegen deutlicher von der ungewöhnlichen Trockenheit betroffen, mit hellgelben Markierungen im UFZ-Dürremonitor.
Die vergangenen sieben Tage brachten Berlin lediglich 8,1 mm Niederschlag bei Durchschnittstemperaturen von 10,3°C. Da die UFZ-Karte ein 14-Tage-Mittel des Gesamtbodens bis 1,80 Meter Tiefe darstellt, spiegeln sich die geringen Regenmengen der letzten Tage noch nicht vollständig wider. Der Gesamtboden reagiert träge auf kurzfristige Niederschlagsveränderungen. Für die kommenden drei Tage ist kein Niederschlag prognostiziert, was die Trockenheitslage voraussichtlich bestehen lässt.
Die ungewöhnlich trockenen Verhältnisse erfordern erhöhte Aufmerksamkeit in der Landwirtschaft und Gartenpflege. Stadtbäume könnten zusätzliche Bewässerung benötigen, während die Wasserversorgung Berlins durch diese Trockenheitsklasse noch nicht beeinträchtigt ist. Der UFZ-Dürremonitor wird wöchentlich aktualisiert und ermöglicht eine kontinuierliche Beobachtung der Bodenfeuchtesituation.
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