Die aktuelle Karte des UFZ-Dürremonitors zeigt für den 5. Juni 2026 ein stark geteiltes Bild der Bodenfeuchte in Deutschland. Während der Süden und Südosten des Landes überwiegend schwere bis extreme Dürre aufweisen, zeigen sich im Nordwesten und teilweise im Norden normale bis feuchte Bodenverhältnisse.

Besonders betroffen sind Bayern und Baden-Württemberg, wo großflächig rote Bereiche schwerer Dürre dominieren. In Teilen Bayerns und entlang der südöstlichen Grenze sind dunkelrote Zonen extremer Dürre erkennbar. Sachsen und Thüringen weisen ebenfalls überwiegend orange bis rote Einfärbungen auf, was moderate bis schwere Dürre kennzeichnet. Im Gegensatz dazu präsentiert sich Nordrhein-Westfalen größtenteils in normalen Feuchteverhältnissen, ebenso wie Teile Niedersachsens und Schleswig-Holsteins. Brandenburg und Sachsen-Anhalt zeigen ein Mosaik aus hellgelben bis orangen Bereichen ungewöhnlicher bis moderater Trockenheit.
Die Wetterdaten der vergangenen Woche zeigen regionale Unterschiede: Während Bremen und Nordrhein-Westfalen mit 45,9 mm beziehungsweise 39 mm deutliche Niederschläge verzeichneten, blieben Berlin mit nur 3,6 mm und Baden-Württemberg mit 6,3 mm weitgehend trocken. Diese aktuellen Niederschläge können die Situation im Oberboden kurzfristig verbessern, der Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe reagiert jedoch träge auf solche Wetteränderungen. Die UFZ-Karte zeigt ein 14-tägiges gleitendes Mittel und wird wöchentlich aktualisiert.
Die schwere bis extreme Dürre in Bayern und Baden-Württemberg stellt eine deutliche Belastung für die Landwirtschaft dar und kann zu Ertragseinbußen führen. Waldbrandgefahr ist in diesen Regionen erhöht. Die normale Bodenfeuchte in den nordwestlichen Bundesländern ermöglicht dort hingegen reguläre landwirtschaftliche Aktivitäten. Für die kommenden drei Tage wird nur geringer Niederschlag von durchschnittlich 7,5 mm erwartet.
Den aktuellen Wetterbericht für Deutschland finden Sie hier.
Dürreberichte nach Bundesland
- Baden-Württemberg: Deutliche Trockenheit im Süden und Osten – 7. Juni 2026
- Bayern: Schwere Dürre im Süden, normale Bodenfeuchte im Norden – UFZ-Dürrebericht vom 5. Juni 2026
- Berlin: Bodenfeuchte zeigt normale bis leicht trockene Verhältnisse – UFZ-Monitor vom 5. Juni 2026
- Bodenfeuchte-Bericht Rheinland-Pfalz: Geteilte Lage zwischen normalen und trockenen Gebieten – 7. Juni 2026
- Bodenfeuchte-Lage im Saarland zeigt regionale Unterschiede – 7. Juni 2026
- Bodenfeuchte-Lage in Niedersachsen: Geteiltes Bild zwischen Trockenheit und normalen Verhaeltnissen – 7. Juni 2026
- Brandenburg: Deutliche Trockenheit im Süden, normale Bodenfeuchte im Norden – 7. Juni 2026
- Bremen zeigt normale Bodenfeuchte mit vereinzelten trockenen Bereichen – 7. Juni 2026
- Hamburg: Normale bis leicht erhöhte Bodenfeuchte am 5. Juni 2026
- Hessen: Deutliche Trockenheit im Süden, normale Verhältnisse im Nördlichen Landesteil – UFZ-Bericht vom 5. Juni 2026
- Mecklenburg-Vorpommern: Moderate Dürre in Teilregionen, normale Bodenfeuchte im Norden – 5. Juni 2026
- Nordrhein-Westfalen: Moderate Trockenheit im Süden, normale Bodenfeuchte im Norden – 7. Juni 2026
- Sachsen-Anhalt: Geteilte Bodenfeuchte-Lage mit moderater Trockenheit im Süden – 7. Juni 2026
- Sachsen: Schwere Dürre dominiert weite Landesteile – UFZ-Monitor zeigt gespaltene Lage am 5. Juni
- Schleswig-Holstein: Unterschiedliche Bodenfeuchte zwischen West und Ost am 5. Juni 2026
- Thüringen: Gemischte Bodenfeuchte-Lage mit trockenen Gebieten im Süden – 5. Juni 2026