Die aktuelle Karte des UFZ-Dürremonitors zeigt für Berlin eine heterogene Bodenfeuchte-Situation. Während der westliche Teil der Stadt noch überwiegend normale bis leicht feuchte Verhältnisse aufweist, zeigen sich im östlichen und südöstlichen Bereich ungewöhnlich trockene bis moderat trockene Bedingungen.

Der Westen Berlins präsentiert sich auf der UFZ-Karte größtenteils in normalen Bodenfeuchte-Verhältnissen. Im zentralen und östlichen Stadtgebiet dominieren hingegen hellgelbe Bereiche, die als „ungewöhnlich trocken“ klassifiziert werden. Vereinzelt sind im Südosten auch orange gefärbte Flächen erkennbar, die eine „moderate Dürre“ anzeigen.
Mit 7,9 Millimetern Niederschlag in den vergangenen sieben Tagen und durchschnittlichen Temperaturen von 10,2 Grad Celsius zeigt sich die aktuelle Wetterlage relativ trocken. Die kommenden drei Tage bringen voraussichtlich nur 1,2 Millimeter zusätzlichen Niederschlag. Da die UFZ-Karte ein 14-Tage-Mittel des Gesamtbodens bis 1,80 Meter Tiefe darstellt, reagiert sie träge auf kurzfristige Wetteränderungen. Der geringe aktuelle Niederschlag dürfte die bereits bestehende Trockenheit in den östlichen Bereichen zunächst nicht merklich verbessern.
Die ungewöhnlich trockenen bis moderat trockenen Verhältnisse in Teilen Berlins erfordern eine aufmerksame Beobachtung, insbesondere für städtische Grünflächen und Bäume. Für die Wasserversorgung stellt die aktuelle Situation noch keine Beeinträchtigung dar. Der UFZ-Dürremonitor wird wöchentlich aktualisiert und bildet die längerfristigen Bodenfeuchteverhältnisse ab.
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