Brandenburg zeigt gemischte Bodenfeuchte-Verhaeltnisse – UFZ-Monitor vom 17. Mai 2026

Die aktuelle Karte des UFZ-Dürremonitors zeigt für Brandenburg ein heterogenes Bild der Bodenfeuchteverhältnisse im Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe. Während der nördliche Landesteil überwiegend normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweist, zeigen sich im östlichen und südöstlichen Brandenburg moderate bis schwere Dürrebedingungen. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist von Trockenheit betroffen.

Aktuelle Dürrekarte Brandenburg (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Brandenburg (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Regional differenziert sich die Lage deutlich: Der Nordwesten und zentrale Bereiche Brandenburgs zeigen normale Bodenfeuchte-Verhältnisse mit teilweise sogar überdurchschnittlicher Feuchtigkeit. Im Kontrast dazu weisen der Osten und Südosten des Landes orange gefärbte Bereiche auf, die einer moderaten Dürre entsprechen. Vereinzelt sind auch rote Bereiche erkennbar, die auf schwere Dürrebedingungen hindeuten, insbesondere in den östlichen Grenzregionen.

Die Niederschläge der vergangenen Woche mit durchschnittlich 19,6 mm haben bei einer gemäßigten Durchschnittstemperatur von 10°C zur aktuellen Entspannung in den nördlichen Regionen beigetragen. Da die UFZ-Karte ein 14-tägiges gleitendes Mittel des Gesamtbodens darstellt, reagiert sie träge auf kurzfristige Niederschläge. Der für die kommenden drei Tage prognostizierte geringe Niederschlag von nur 1,8 mm bei Höchsttemperaturen um 20°C wird voraussichtlich keine wesentliche Verbesserung der Situation in den betroffenen östlichen Gebieten bewirken.

Für die Landwirtschaft in den betroffenen östlichen Regionen bedeuten die moderaten Dürrebedingungen eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Bewässerungsplanung. Die Forstwirtschaft sollte die Entwicklung insbesondere in den rot markierten Bereichen beobachten. In den nördlichen und zentralen Gebieten mit normaler Bodenfeuchte sind hingegen keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

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