Betrüger buchen über 200.000 Euro von Depotkonto ab

(Symbolbild)

Ein 76-jähriger Mann aus Bad Dürkheim hat Strafanzeige erstattet, nachdem von seinem Depotkonto unberechtigt Aktienverkäufe veranlasst und ein Betrag von über 200.000 Euro abgebucht worden war. Er stellte die Anzeige am 16. Oktober 2026.

Der Geschädigte bemerkte die Vorgänge, nachdem er mehrere E-Mails erhalten hatte, in denen Aktienverkäufe bestätigt wurden. Diese Verkaufsaufträge hatte er nach eigenen Angaben nie erteilt. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte sich ein Täter Zugang zu seinem Depotkonto verschafft und die Verkaufsaufträge selbst ausgelöst haben.

Die Polizei ermittelt wegen Betrugs. Die Identität des Täters ist noch unbekannt.

So schützen Sie sich vor Betrug

Die Polizei empfiehlt: Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und achten Sie auf ungewöhnliche Benachrichtigungen zu Ihrem Depot. Wenn Sie unberechtigte Transaktionen feststellen, kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank, sichern Sie betroffene Zugänge und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.


Betrugsfälle in Rheinland-Pfalz: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 23.086 Betrugsfälle, das sind 559 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Rheinland-Pfalz besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Rheinland-Pfalz