Betrüger erbeuten Geld und Wertgegenstände von 94-Jährigem

(Symbolbild)

Mit einer Schockanruftaktik haben Betrüger einen 94-jährigen Mann aus Bergisch Gladbach um Geld und Wertgegenstände gebracht. Am Morgen des 5. Oktober rief ein Betrüger den Senior an und behauptete, seine Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Die Staatsanwaltschaft fordere eine Kaution in Höhe von 75.000 Euro.

Der Mann fiel auf die Masche herein. Am Nachmittag, gegen 15 Uhr, lotsten die Betrüger den 94-Jährigen zu einer Bushaltestelle in Paffrath. Dort übergab er Geld und Wertgegenstände — wie viel, weiß man noch nicht — in einem weißen Beutel an einen unbekannten Mann.

Der Senior beobachtete zwei Pkw und einen Lieferwagen in der Nähe, die möglicherweise zum Abholer gehörten. Der Lieferwagen fuhr wenig später mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Von-Ketteler-Straße davon.

Am nächsten Tag erstattete die echte Tochter des Seniors Anzeige wegen Betrugs. Der unbekannte Abholer wird wie folgt beschrieben: etwa 25 Jahre alt, etwa 185 Zentimeter groß, dunkles Sweatshirt, Jeans und Basecap.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Tathergang oder zum unbekannten Abholer haben. Sie können sich an das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg wenden.


Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 170.651 Betrugsfälle, das sind 946 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Nordrhein-Westfalen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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