Betrüger ergattern 2.000 Euro von Weinheimer Senior — Polizei warnt vor Hackerangriff-Masche

(Symbolbild)

Ein Betrüger hat am Donnerstagnachmittag einen 81-jährigen Senior aus Weinheim um 2.000 Euro gebracht. Der Mann betreibt einen Online-Shop und wurde gegen 13 Uhr von einer unbekannten Person angerufen.

Der Anrufer behauptete, dass es einen Hackerangriff auf den Shop gegeben habe. Er forderte den Senior auf, ihm per Remote-Software Zugriff auf seinen Computer zu gewähren und eine Überweisung in Höhe von 2.000 Euro zu autorisieren. Der Mann befolgte die am Telefon vorgegebenen Schritte im Glauben, dass ihm geholfen werde. Wenig später bemerkte er den Betrug.

Das Polizeirevier Weinheim hat eine Anzeige wegen Betruges aufgenommen. Die Polizei warnt angesichts der derzeit bestehenden Unsicherheit im Zusammenhang mit IT-Sicherheitslücken auf zahlreichen Websites vor dieser Masche.

So schützen Sie sich vor Internet-Betrug

Geben Sie bei solchen Anrufen keine sensiblen Daten wie Kontodaten oder Transaktionsnummern (TANs) preis. Geben Sie Anmeldeinformationen niemals auf Websites ein, zu denen Sie zuvor Links per E-Mail oder Messenger bekommen haben. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und gleichen Sie diese mit Online-Bestellverläufen oder Verträgen ab, um verdächtige Bewegungen zu erkennen.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 3.208 Betrugsfällen im Rhein-Neckar-Kreis konnte die Polizei 2025 1.889 aufklären, das sind 58,9 Prozent. Damit steht unser Kreis schlechter als das Land, wo 66,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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