Betrüger ergaunern Sechsstelligen Goldschatz von 89-Jährigem aus Lohmar

(Symbolbild)

Ein 89-jähriger Mann aus Lohmar ist am Dienstag, 4. August, Opfer einer perfiden Telefonbetrügerei geworden. Ein unbekannter Anrufer gab sich als Arzt einer Bonner Klinik aus und behauptete, der Sohn des Seniors benötige dringend ein lebensrettendes Medikament – die angeblichen Kosten: 200.000 Euro.

Um sein Kind zu retten, versetzte der 89-Jährige sich in Zugzwang. Wenig später erschien gegen 17:30 Uhr ein zweiter Mann an der Wohnanschrift des Geschädigten in Lohmar-Holl und holte Gold ab. Der entstandene Schaden liegt mutmaßlich im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich.

Der Abholer wird vom Geschädigten als etwa 20 bis 25 Jahre alt, circa 1,65 Meter groß und schlank beschrieben. Er hat dunkle Haare und einen gebräunten Teint.

Die Kriminalpolizei des Rhein-Sieg-Kreises fahndet nun nach dem Täter und sucht Zeugen. Wer am Dienstagnachmittag im Bereich Lohmar-Holl verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02241/541-3121 zu melden.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und rät dazu, mit Verwandten und Bekannten über solche Tricks zu sprechen. Im Gespräch sollten niemals Angaben über verfügbare Geldbeträge oder Wertgegenstände gemacht werden. Wer sich bei einem Anruf unsicher ist, sollte das Gespräch sofort beenden. Wichtig: Niemals Geld, Bankkarten oder Schmuck an unbekannte Personen übergeben. Weitere Informationen zu Betrugsformen finden sich auf der Website praevention.polizei.nrw.

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