Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus — fünf Fälle in einer Woche

(Symbolbild)

Im Verlauf des Dienstags sind in Offenburg, Achern und Renchen fünf ältere Menschen auf Betrüger hereingefallen, die sich am Telefon als Bankmitarbeiter ausgegeben haben. Die Täter überredeten ihre Opfer, Bargeld und Bankkarten mit PIN-Codes an unbekannte Abholer zu übergeben. Insgesamt wurden bis zu 3.000 Euro Bargeld entwendet.

Die Betrüger nutzten eine bewährte Masche: Sie alarmierten ihre Opfer mit erfundenen Sicherheitsfällen — etwa unbefugtem Kontozugriff oder verdächtigen Kontobuchungen — und behaupteten, persönliche Daten für eine angebliche Überprüfung zu benötigen. Tatsächlich wollten sie an das Ersparte gelangen. An den Haustüren erschienen dann Komplizen als vermeintliche Bankmitarbeiter und holten die Wertsachen sowie die Bankkarten mit PIN ab.

So schützen Sie sich vor dieser Betrugsmethode

Die Polizei warnt ausdrücklich: Eine PIN darf niemals an Dritte weitergegeben werden — weder Banken noch Polizei werden legal danach fragen. Ebenso sollten Sie niemals Bankkarten oder Geld an unbekannte Personen übergeben. Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse, geben Sie keine Geheimzahlen oder Passwörter heraus, und nutzen Sie nicht die Rückruffunktion. Sollten Sie unsicher sein, wählen Sie die Polizei unter der 110 oder kontaktieren Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle. Sprechen Sie auch mit Freunden und Verwandten über diese Betrugsart und sensibilisieren Sie Ihr Umfeld.


Betrugsfälle im Ortenaukreis: der Vergleich mit Land und Bund

Im Ortenaukreis zählte die Polizei 2025 3.850 Betrugsfälle, das sind 865 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis schlechter als im Landesschnitt, wo 661 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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