Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Polizei warnt vor Anrufen in russischer Sprache

(Symbolbild)

Im Kreis Heinsberg mehren sich derzeit Betrugversuche gegen russischstämmige Menschen. Kriminelle rufen die Opfer an und geben vor, Bankmitarbeiter zu sein – immer in russischer Sprache.

Die Betrüger sind erfinderisch und wechseln regelmäßig ihre Masche. Neben sogenannten Schockanrufen versuchten sie in den vergangenen Tagen mindestens zweimal, den Anschein zu erwecken, dass die Angerufenen mit ihrer Bank telefonieren würden.

In einem Fall behauptete der Anrufer, dass der Ehemann der betroffenen Frau angeblich einen Kredit aufgenommen habe. Bei einem zweiten Anruf versuchten die Betrüger, die Person zur Bank zu locken, um dort angebliche Dokumente abzuholen. In beiden Fällen reagierten die Frauen skeptisch und beendeten die Gespräche sofort.

So schützen Sie sich vor Betrügern

Die Polizei Heinsberg gibt folgende Tipps:

Seien Sie misstrauisch, wenn Sie Anrufe Ihrer Bank in russischer Sprache erhalten. Kein Bankmitarbeiter fragt am Telefon nach sensiblen Daten wie Kontonummer oder PIN-Nummer. Keine Bank schickt Mitarbeiter zu Ihnen nach Hause, um Ihre Bankkarte und PIN-Nummer zu bekommen. Gewähren Sie am Telefon niemals Zugriff auf Ihre Online-Konten. Falls Sie Opfer eines Betrugs werden oder einen Versuch rechtzeitig erkennen, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Kontakt: Kreispolizeibehörde Heinsberg, Pressestelle, Telefon: 02452 / 920-0, E-Mail: pressestelle.heinsberg@polizei.nrw.de


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen um 4,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 170.651 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 59,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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