Am Samstagnachmittag (01.08.) ist ein 60-jähriger Mann aus dem Kreisgebiet Paderborn Opfer von Telefonbetrügern geworden. Ein unbekannter Anrufer gab sich als Bankmitarbeiter aus und warnte den Senior vor angeblichen Hackern, die sich in sein WLAN eingehackt haben sollen.
Der Täter sprach akzentfreies Deutsch und behauptete, dass Unbekannte Abbuchungen vom Konto des 60-Jährigen vornehmen wollten. Um sein Geld zu schützen, drängte der Betrüger sein Opfer, einen größeren Geldbetrag über das Online-Banking-Konto auf ein angeblich „sicheres Konto“ zu überweisen. Der Senior kam dieser Aufforderung nach.
Erst später erkannte der Mann, dass er Opfer von Betrügern geworden war. Er benachrichtigte daraufhin die Polizei und sein Kreditinstitut.
Die Paderborner Polizei warnt eindringlich vor dieser und anderen Arten des Telefonbetrugs. Die Täter richten sich dabei meistens an ältere Menschen und setzen diese erheblich unter Druck. Die Opfer werden oft stundenlang am Telefon festgehalten und mit psychologischen Tricks manipuliert – mit dem Ziel, sie dazu zu bringen, Geld zu überweisen. Die Betrüger geben sich nicht nur als Bankmitarbeiter aus, sondern auch als Sohn, Tochter, Enkel, Staatsanwalt oder andere vertrauenswürdige Personen.
Jüngere Angehörige und Bekannte sollten mit älteren Menschen über diese Betrugsmaschen sprechen. Die Kreispolizeibehörde Paderborn führt eine Kampagne zum Thema „Geschockt am Telefon? – Auflegen!“ durch. Informationen, Tipps und Flyer finden sich auf der Website der Kreispolizeibehörde Paderborn unter https://paderborn.polizei.nrw/artikel/geschockt-am-telefon-auflegen. Für persönliche Beratungen steht die Polizei unter Telefon 05251 306-0 zur Verfügung.
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