Ein Mann aus Mainz ist Opfer eines raffinierten Betrugs geworden. Kriminelle gaben sich als Bankmitarbeiter aus, verschafften sich Zugriff auf seinen Computer und seine Onlinebanking-Zugangsdaten und überwiesen insgesamt rund 13.000 Euro auf fremde Konten.
Am 17. Oktober 2026 erhielt der Geschädigte eine E-Mail, die vermeintlich von GMX stammte. Sie forderte ihn auf, eine Telefonnummer anzurufen, da seine hinterlegten Kontaktdaten angeblich fehlerhaft seien. In dem folgenden Anruf gab sich ein Täter als Bankmitarbeiter aus und behauptete, das Konto des Mannes sei nicht ausreichend gesichert.
Unter diesem Vorwand brachte der Betrüger den Mann dazu, seine Onlinebanking-Zugangsdaten preiszugeben, Fernzugriff auf seinen Computer zu gewähren und Überweisungen mithilfe eines TAN-Generators freizugeben. Danach überwiesen die Täter die Geldbeträge auf fremde Konten.
Der Geschädigte wurde misstrauisch und meldete den möglichen Betrug seiner Bank. Die Mainzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
So schützen Sie sich vor dieser Betrugsmasche
Seien Sie bei unerwarteten E-Mails und Anrufen besonders vorsichtig, in denen Sie aufgefordert werden, eine vermeintliche Bank oder einen Dienstleister zu kontaktieren. Geben Sie niemals Zugangsdaten oder TANs an Dritte weiter. Gewähren Sie unbekannten Personen keinen Fernzugriff auf Ihren Computer. Beenden Sie verdächtige Telefonate und kontaktieren Sie Ihre Bank ausschließlich über die Ihnen bekannten offiziellen Kontaktdaten. Informieren Sie bei einem Betrugsverdacht umgehend Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Betrugsfälle in Rheinland-Pfalz: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 23.086 Betrugsfälle, das sind 559 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Rheinland-Pfalz besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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