Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus — zwei Seniorinnen bestohlen

(Symbolbild)

In Hilden haben zwei Männer Seniorinnen mit einem Betrugsschema um ihr Geld gebracht. Am Montag, 26. Oktober 2026, etwa um 13 Uhr, klingelten zwei Männer bei einer 84-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus an der Lindenstraße. Sie gaben sich als Bankmitarbeiter aus und behaupteten, es gebe ungewöhnliche Abbuchungen auf ihrem Konto. Die Hildenerin vertraute ihnen, übergab ihre Girocard und nannte ihnen die PIN. Die Männer beschrieb sie später nicht näher.

Am selben Abend, gegen 17:45 Uhr, spielte sich ein ähnlicher Betrug in einem Mehrfamilienhaus an der Poststraße ab. Ein unbekannter Mann klopfte an die Tür einer 81-Jährigen und behauptete ebenfalls, Bankmitarbeiter zu sein. Auch er wollte ihre Girocard überprüfen — angeblich wegen verdächtiger Abbuchungen. Die Seniorin gab ihm ihre Karte.

Als beide Frauen später merkten, dass Geld von ihren Konten verschwunden war, alarmierten sie sofort die Polizei. Der Schaden lag jeweils bei einem niedrigen vierstelligen Betrag.

Die Kriminalpolizei Mettmann ermittelt und prüft, ob die beiden Fälle zusammenhängen. Die Behörde sucht Zeugen, die am Montag an der Lindenstraße oder Poststraße etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei Hilden jederzeit unter 02103 898-6410 entgegen.

So schützen Sie sich vor diesem Betrug

Seien Sie skeptisch bei Anrufen oder Nachrichten von unbekannten Nummern, in denen Sie nach Bankdaten, Geld oder Schmuck gefragt werden. Legen Sie einfach auf und machen Sie keine Angaben zu Ihren persönlichen Daten oder Ihrem Vermögen. Geben Sie Fremden auf keinen Fall Ihre Bankdaten oder Geldkarten. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie die echte Polizei an — wählen Sie 110 von Ihrem Festnetztelefon aus.


Die Entwicklung im Landkreis Mettmann

2024 zählte die Polizei im Landkreis Mettmann 3.061 Betrugsfälle, 2025 waren es 3.361 — 9,8 Prozent mehr. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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