Betrüger geben sich als Polizei aus: 65-Jähriger übergibt mehrere Tausend Euro

(Symbolbild)

Ein 65-jähriger Mann aus Markgröningen ist am Montag, 14. September 2026, Opfer eines Betrugs geworden. Eine unbekannte Frau gab sich am Telefon als Polizeibeamtin aus und täuschte dem Senior vor, seine Ehefrau habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Die vermeintliche Unfallgegnerin sei gestorben, die Ehefrau sitze nun in Untersuchungshaft und könne nur gegen eine Kaution von 150.000 Euro freikommen.

Der 65-Jährige wurde aufgefordert, so viel Geld wie möglich von der Bank abzuheben. Gegen 18.00 Uhr übergab er mehrere Tausend Euro an einer unbekannten Frau auf dem Schlossplatz in Stuttgart, nahe des Herzog-Christoph-Denkmals. Der Betrug fiel auf, als er kurz darauf seine Ehefrau anrief und feststellte, dass die Geschichte frei erfunden war.

Die Geldabholerin wird beschrieben als etwa 18 bis 20 Jahre alt, circa 170 Zentimeter groß und von kräftiger Statur. Sie hat langes schwarzes Haar und trug ein schwarzes Langarmshirt, eine schwarze Jeans sowie schwarze Schuhe. Sie hatte einen grün karierten Rucksack bei sich.

Die Polizei sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0800 1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de in Verbindung zu setzen.


Betrugsfälle in Baden-Württemberg: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 74.294 Betrugsfälle, das sind 661 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Baden-Württemberg besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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