Betrüger, die sich als Polizeibeamte ausgeben, sind im Nordbereich des Polizeipräsidiums Offenburg weiterhin aktiv. Bereits am Montag und Dienstag versuchten sie in Rastatt, Gaggenau und Baden-Baden, mit geschickten Lügengeschichten Menschen dazu zu bringen, ihnen Bargeld, Schmuck oder Goldsammlungen zu übergeben. Die Betrüger erzählten ihren Opfern vor, dass in der Nachbarschaft eingebrochen worden sei, um so Vertrauen zu schaffen.
Die Polizei rechnet mit weiteren Anrufwellen und warnt die Bevölkerung eindringlich vor dieser Betrugsmasche.
So schützen Sie sich vor den Betrügern
Legen Sie Telefonate, in denen Sie unter Druck gesetzt werden, sofort auf. Geben Sie niemals persönliche Daten, Geheimzahlen, Passwörter oder finanzielle Informationen am Telefon preis. Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion, wenn Sie unsicher sind.
Sind Sie verunsichert, rufen Sie die Polizei selbst unter der Nummer 110 an oder wenden sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle. Sprechen Sie auch mit Freunden und Verwandten über diese Betrugsart und sensibilisieren Sie Ihr Umfeld. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
Betrugsfälle in Baden-Württemberg: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 74.294 Betrugsfälle, das sind 661 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Baden-Württemberg besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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