Betrüger geben sich als Polizei aus und erbeuten fünfstelligen Betrag

(Symbolbild)

In Heinsberg-Oberbruch ist eine Frau Opfer eines Betrugschemas geworden, bei dem sich Unbekannte als Polizei ausgegeben haben. Am späten Vormittag des 22. Oktober erhielt die in der Pestalozzistraße wohnende Frau mehrere Anrufe einer Unbekannten, die in russischer Sprache behauptete, die Tochter der Frau habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht.

Die Anruferin forderte Bargeld für eine anstehende Operation eines Unfallopfers und dafür, dass es keine Probleme mit der Polizei geben würde. Das Geld sollte an einen Abholer übergeben werden.

Gegen 12.25 Uhr erschien der telefonisch angekündigte Abholer und nahm einen fünfstelligen Geldbetrag in Empfang. Der Mann war etwa 40 bis 45 Jahre alt und zirka 180 Zentimeter groß. Er war schlank und trug ein Oberteil mit einer roten Kapuze. Auch der Abholer sprach Russisch.

Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht

Die Polizei sucht nun nach Hinweisen zur Identität des Abholers. Gesucht werden auch Zeugen, denen zur Tatzeit im Bereich der Pestalozzistraße etwas Verdächtiges aufgefallen ist. Zuständig ist das Kriminalkommissariat 4 der Polizei Heinsberg, erreichbar unter der Telefonnummer 02452 920 0. Hinweise können auch über die Internetseite der Polizei Heinsberg oder direkt unter https://polizei.nrw/artikel/anzeige-hinweis eingereicht werden.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen um 4,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 170.651 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 59,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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