Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz häufen sich derzeit betrügerische Anrufe. Unbekannte geben sich dabei als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtsträger aus, täuschen Notlagen von angeblichen Angehörigen vor oder machen falsche Gewinnversprechen.
Mit geschickter Gesprächsführung verunsichern und manipulieren die Betrüger ihre Opfer so stark, dass diese teilweise erhebliche Geldbeträge überweisen oder Wertgegenstände persönlich übergeben. Die Täter agieren dabei äußerst geschickt und skrupellos und passen ihre Taktiken ständig an die aktuelle Situation an.
Die Polizei weist auf wichtige Erkennungszeichen hin: Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an. Wer zur Eingabe der 110 über die Rückruftaste aufgefordert wird, sollte sofort auflegen. Beenden Sie das Gespräch unmittelbar, wenn Ihnen etwas merkwürdig vorkommt. Geben Sie keine persönlichen Daten an unbekannte Personen weiter. Die Polizei holt niemals Geld, EC-Karten oder Wertsachen ab.
So schützen Sie sich vor Betrug
Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus öffentlichen Verzeichnissen löschen. Erstatten Sie Anzeige – persönlich oder über die Onlinewache des Polizeipräsidiums Rheinpfalz. Bei angeblichen Microsoft-Anrufen sollten Sie keine Software installieren und keine Zugriffe erlauben. Im Zweifelsfall sollten Sie Passwörter ändern und das Gerät vom Internet trennen.
Bei Fragen hilft das Polizeipräsidium Rheinpfalz weiter: Telefon 0621-963-0, E-Mail pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de.
Betrugsfälle in Rheinland-Pfalz: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 23.086 Betrugsfälle, das sind 559 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Rheinland-Pfalz besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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