In Offenburg ist eine 60-Jährige am Montagnachmittag Opfer von Telefonbetrügern geworden. Die Frau wurde von Unbekannten angerufen, die sich zunächst als Polizeibeamter ausgaben und behaupteten, dass ihr Geld auf dem Konto in Gefahr sei. Im Verlauf des Gesprächs übernahm ein angeblicher Bankmitarbeiter den Hörer und setzte das bereits aufgebaute Szenario fort.
Unter telefonischer Anleitung der Betrüger überwies die 60-Jährige schließlich knapp 2.700 Euro auf ein Konto, das die Täter genannt hatten. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.
Um sich vor ähnlichen Betrügereien zu schützen, empfiehlt die Polizei folgende Maßnahmen: Bei Anrufen von unbekannten Nummern sollten Sie skeptisch sein und sich nicht unter Druck setzen lassen. Hinterfragen Sie verdächtige und ungewöhnliche Situationen. Überweisen Sie niemals Geld an unbekannte Bankverbindungen. Im Zweifelsfall können Sie die Polizei unter der Nummer 110 (ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle anrufen. Sprechen Sie auch mit Freunden und Verwandten über solche Betrugsmaschen und sensibilisieren Sie Ihr Umfeld. Kriminelle entwickeln ständig neue Tricks, um an Geld zu kommen – Vorsicht ist daher geboten.
Hinweise: Die Polizei nimmt Meldungen unter der Nummer 0781 21-1211 oder über den Notruf 110 entgegen. Bei Notfällen und Hilfeersuchen wählen Sie bitte ausschließlich den Polizeinotruf 110.
Betrugsfälle in Baden-Württemberg: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 74.294 Betrugsfälle, das sind 661 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Baden-Württemberg besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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