Betrüger geben sich als Polizisten aus: 87-Jährige um 14.000 Euro betrogen

(Symbolbild)

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald haben Betrüger am Montag, 10. August 2026, mehrere Seniorinnen mit Schockanrufen angegriffen. In einem Fall waren sie erfolgreich und erbeuteten Bargeld und Schmuck im Wert von etwa 14.000 Euro.

Eine 87-jährige Frau aus dem Anklamer Bereich erhielt gegen 11:30 Uhr einen Anruf von jemandem, der sich als Staatsanwalt ausgab. Er behauptete, ihre Tochter habe einen Verkehrsunfall mit Todesfolge verursacht und sitze nun in Untersuchungshaft. Zur Haftentlassung müsse eine Kaution gezahlt werden. Die Seniorin glaubte die Geschichte, sammelte Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von rund 14.000 Euro zusammen und übergab diese Wertgegenstände gegen 12:30 Uhr an eine unbekannte Person, die an ihrer Haustür erschien. Der Abholer wird beschrieben als etwa 1,80 Meter groß, schlank, Ende 20, mit dunkelblondem kurzem Haar, bekleidet mit blauer Jeans und dunklem Pullover.

Wenig später rief derselbe Betrüger erneut an und behauptete jetzt, ihre zweite Tochter liege schwer verletzt im Krankenhaus und benötige dringende medizinische Behandlung. Dies machte die Frau misstrauisch. Sie kontaktierte die Polizei, die daraufhin eine Nähessuche nach dem Abholer einleitete. Diese verlief erfolglos.

In zwei weiteren Fällen blieb es bei Betrugsversuchen ohne finanziellen Schaden. Eine 92-jährige Frau von der Insel Usedom erhielt gegen 11:00 Uhr einen Anruf von jemandem, der sich als Polizeihauptkommissar ausgab. Er behauptete, ihr Enkel habe eine andere Person angefahren und müsse ins Gefängnis. Die geforderte Summe: 20.000 Euro. Die Seniorin bat darum, mit ihrem Enkel zu sprechen, wurde dadurch misstrauisch und informierte die Polizei. Eine 95-jährige Frau, ebenfalls von der Insel Usedom, wurde gegen 12:00 Uhr von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen, der behauptete, ihre Tochter sei in einen Verkehrsunfall verwickelt. Auch sie erkannte die betrügerische Masche und verständigte die Polizei.

Die Polizei warnt vor sogenannten Schockanrufen, bei denen Betrüger ihre Opfer gezielt unter Druck setzen und durch erfundene Notlagen Angst und Zeitdruck erzeugen. Sie geben sich häufig als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtsträger aus und fordern Geld oder Wertgegenstände. Wichtig zu wissen: Die echte Polizei und Staatsanwaltschaft fordern niemals telefonisch Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände als Kaution oder zur Abwendung einer angeblichen Haft.

Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sich nicht unter Druck setzen lassen, das Gespräch beenden und selbstständig Angehörige unter einer bekannten Telefonnummer anrufen. Danach sollte die Polizei informiert werden. Entscheidend ist: Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Auch Angehörige und Nachbarn können älteren Menschen helfen, indem sie über diese Betrugsmasche aufklären und für verdächtige Anrufe sensibilisieren.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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