Betrüger geben sich als Polizisten aus und erbeuten mittlere fünfstellige Summen

(Symbolbild)

Eine 79-jährige Frau aus Ratingen ist Opfer von Betrügern geworden, die sich als Polizisten ausgegeben haben. Am Samstagvormittag erhielt sie einen Anruf von einer Betrügerin, die behauptete, eine Polizistin zu sein. Die Frau behauptete, dass der Sohn der Seniorin ins Gefängnis müsse, wenn keine Zahlung geleistet würde.

Die Betrügerin kontaktierte die Ratingerin mehrfach über mehrere Stunden und übte erheblichen Druck auf sie aus. Gegen 12 Uhr erschien ein Mann an der Wohnungstür der Seniorin im Bereich der Otto-Hahn-Straße. Auch dieser Mann gab sich als Polizist aus und holte eine mittlere fünfstellige Summe Bargeld ab.

Die Kriminalpolizei Mettmann ermittelt und sucht Zeugen. Die Seniorin kann den Mann, der das Geld abholte, wie folgt beschreiben: [Personenbeschreibung folgt in Originalmeldung, aber nicht im vorliegenden Text]. Wer zur Tatzeit ungewöhnliche Beobachtungen rund um die Otto-Hahn-Straße gemacht hat und Hinweise geben kann, wird gebeten, die Wache in Ratingen unter der Nummer 02102 9981-6210 zu kontaktieren.

Die Polizei warnt: Seien Sie skeptisch, wenn Sie Anrufe oder Nachrichten von unbekannten Nummern erhalten, in denen Sie nach Bankdaten, Geld oder Schmuck gefragt werden. Legen Sie auf und machen Sie keine Angaben zu persönlichen Daten oder Ihrem Vermögen. Polizistinnen und Polizisten fragen niemals nach Kautionszahlungen für Angehörige. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie die echte Polizei an – nutzen Sie dafür ein eigenständiges Telefonat von Ihrem Festnetztelefon unter der 110.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen um 4,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 170.651 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 59,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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