Betrüger geben sich als Polizisten aus und erbeuten Schmuck und Bargeld

(Symbolbild)

Eine 61-jährige Frau aus Sindelfingen ist am Sonntag, 11. Oktober 2026, gegen 23:00 Uhr Betrügern zum Opfer gefallen, die sich als Polizeibeamte ausgegeben haben. Ein unbekannter Anrufer machte der Frau glaubhaft, dass ihre Wertsachen in Gefahr seien. Eine Einbrecherbande sei unterwegs, behauptete er, und er könne ihr helfen, ihre Vermögenswerte in Sicherheit zu bringen.

Der Unbekannte führte über mehrere Stunden ein Telefongespräch mit der 61-Jährigen und baute dabei immer mehr Vertrauen auf. Die Frau legte schließlich Schmuck und Bargeld in Höhe von mehreren Tausend Euro bereit. Am Montag, 12. Oktober 2026, gegen 02:00 Uhr holte ein noch unbekannter Mann die Wertsachen ab.

Erst danach bemerkte die Frau den Betrug und zeigte den Fall der Polizei an. Die Polizei weist darauf hin, dass echte Polizeibeamte niemals am Telefon Vermögenswerte einfordern. Weitere Informationen und Tipps zum Thema Schockanrufe finden sich unter polizei-beratung.de.


Betrugsfälle in Baden-Württemberg: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 74.294 Betrugsfälle, das sind 661 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Baden-Württemberg besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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