Betrüger haben am Mittwoch, 28. Oktober, eine 88-jährige Münsteranerin mit einem Schockanruf um ihre Ersparnisse gebracht. Die Frau gab an, einen Anruf von einer vermeintlichen Polizistin erhalten zu haben.
Die Anruferin behauptete, die Tochter der Seniorin habe einen Unfall verursacht. Die andere Verkehrsteilnehmerin sei so schwer verletzt worden, dass sie im Koma liege und mit ihrem Tod zu rechnen sei. Um die Tochter vor dem Gefängnis zu bewahren, müsse die Mutter eine Kaution zahlen.
In mehreren Telefonaten überzeugten die Betrüger die 88-Jährige, ihre Ersparnisse, die sie zu Hause aufbewahrte, an einen Abholer zu übergeben.
So schützen Sie sich vor Schockanrufen
Die Polizei rät: Seien Sie stets misstrauisch, wenn Sie Anrufe von unbekannten Telefonnummern erhalten. Übergeben Sie kein Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Die echte Polizei wird Sie dazu niemals auffordern. Wählen Sie im Zweifel den Notruf 110.
Weitere Präventionshinweise stellt die Polizei Münster auf ihrer Internetseite zur Verfügung.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen um 4,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 170.651 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 59,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen: