Eine 54-jährige Bielefelderin ist fast auf einen Betrüger hereingefallen, der sich als ihr Sohn ausgegeben hat. Gegen 14:10 Uhr erhielt sie eine E-Mail und eine Handy-Nachricht, in der der Schreiber behauptete, ihr Sohn zu sein und eine neue Handynummer zu haben, weil sein Handy kaputt sei. Er forderte sie auf, dringend mehrere tausend Euro zu überweisen.
Der Betrüger nannte der Frau zunächst eine Kontoverbindung. Die Überweisung per Sofortüberweisung scheiterte jedoch zunächst. Darauf erhielt die Bielefelderin eine andere Bankverbindung mitgeteilt – und dieses Mal war die Überweisung erfolgreich. Als der Betrüger dann erneut einen hohen Geldbetrag auf dieselbe Kontoverbindung forderte, wurde die Frau skeptisch und brach den Kontakt ab.
So erkennen Sie solche Betrügereien
Die Polizei Bielefeld warnt vor dieser Masche und rät: Rufen Sie selbstständig die Ihnen bekannte Nummer Ihres Angehörigen oder Verwandten an, um die Echtheit der Nachricht zu überprüfen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und überweisen Sie nicht ungeprüft Geld, auch wenn der Absender behauptet, dass es eilig ist.
Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 170.651 Betrugsfälle, das sind 946 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Nordrhein-Westfalen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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