Betrüger geben sich als Straßenbauarbeiter aus – 63-Jähriger um 5.000 Euro betrogen

(Symbolbild)

In Enzweihingen haben sich vier bis fünf Männer als professionelle Straßenbauarbeiter ausgegeben und einen 63 Jahre alten Mann um 5.000 Euro betrogen. Am 28. August 2026 gegen 12.00 Uhr klingelten die Männer bei dem Senior und behaupteten, Material von einer anderen Baustelle übrig zu haben. Sie boten an, seine Hofeinfahrt zu teeren.

Ohne dass der 63-Jährige zugestimmt hatte, begannen die Männer mit den Arbeiten. Diese waren unsauber und nicht fachgerecht ausgeführt. Anschließend forderten sie eine Bezahlung von 5.000 Euro in bar. Weil der Mann nicht so viel Bargeld zu Hause hatte, sagte er zu, den fehlenden Betrag zu überweisen. Erst später erkannte er, dass er Opfer eines Betrugs geworden war, und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Die Masche der sogenannten Teerkolonnen ist seit vielen Jahren bekannt und führt immer wieder zu Betrugsfällen. Die behauptete Baustelle mit überschüssigem Material existiert typischerweise nicht. Stattdessen sind die Kolonnen mit eigenen Fahrzeugen, Geräten und Asphaltmaterial unterwegs, um private Arbeiten auszuführen. Die Polizei warnt vor dieser Art von Haustürgeschäften und rät zur absoluten Vorsicht.

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07042 941-0 oder per E-Mail an vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de entgegen. Weitere Informationen zum Thema Haustürbetrug finden sich auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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