Ein 87-jähriger Bielefelder ist Ziel von Betrügern geworden, die mit einer Baumpflanzaktion locken wollten. Gegen 10:00 Uhr bekam er einen Telefonanruf, in dem der Anrufer behauptete, der Senior hätte in einer bekannten Supermarkt-Kette eine Baumpflanzung unterzeichnet. Dafür solle er eine Gebühr von 74 Euro zahlen.
Der Bielefelder gab daraufhin einige Daten preis. Der Anrufer informierte ihn, dass er in drei bis vier Tagen Post zu dieser Angelegenheit erhalten würde. Doch der 87-Jährige wurde stutzig und erkundigte sich danach beim genannten Supermarkt. Dort erhielt er die Auskunft, dass dort keine Baumpflanzaktion bekannt sei.
Warnung vor verschiedenen Betrugsmaschen
Die Polizei Bielefeld warnt vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen. Täter arbeiten nicht nur mit erfundenen Baumpflanzaktionen, sondern auch mit vermeintlichen Pflegeangeboten oder anderen Szenarien, um Menschen um ihr Geld zu bringen. Entscheidend ist es, bei solchen Anrufen skeptisch zu bleiben und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Wer angerufen wird, sollte das Gespräch beenden, ohne persönliche Daten preiszugeben, und sich anschließend selbst bei dem genannten Unternehmen erkundigen.
Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 170.651 Betrugsfälle, das sind 946 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Nordrhein-Westfalen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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