Betrüger gibt sich als Bankmitarbeiter aus und stiehlt Kreditkarte

(Symbolbild)

In Erkelenz ist ein älterer Mann Opfer eines Betrugs geworden, bei dem sich Unbekannte als Bankmitarbeiter ausgegeben haben. Am 29. September gegen 10.35 Uhr rief eine unbekannte Frau den Senior an und behauptete, von seiner Bank zu sein. Sie warnte ihn vor einem verdächtigen Abbuchungsversuch auf seinem Konto.

Die Anruferin machte ihm ein Angebot: Er könne seine Kreditkarte einem angeblichen Bankmitarbeiter aushändigen, der sich bereits vor seiner Haustür befinde und die Karte überprüfen würde. Der Erkelenzer vertraute und gab die Karte ab.

Bei dem Mann, der die Karte abholte, soll es sich um einen etwa 30 Jahre alten Mann mit leichtem ausländischen Dialekt gehandelt haben. Laut Beschreibung war er klein, kräftig gebaut und hatte lockige Haare.

Kurz nach der Abholung wurde von dem Konto des Seniors ein niedriger vierstelliger Betrag abgebucht. Die Kriminalpolizei Heinsberg ermittelt nun wegen Betrugs und sucht Zeugen. Wer im Bereich der Oestricher Straße verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die mit dem Vorfall zusammenhängen könnten, soll sich melden. Auch die Identität des Abholers ist unbekannt.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 4 der Polizei Heinsberg unter Telefon 02452 920 0 entgegen. Zeugen können auch über die Internetseite der Polizei Heinsberg berichten.


Betrugsfälle im Landkreis Heinsberg: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Heinsberg zählte die Polizei 2025 1.637 Betrugsfälle, das sind 621 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis besser als im Landesschnitt, wo 946 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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