Ein Mann hat am Mittwoch, 7. Oktober, eine Pulheimerin angerufen und sich als Polizeibeamter ausgegeben. Die Frau schöpfte nach dem Telefonat Verdacht und rief daraufhin selbst die Polizei.
Der Anrufer erreichte die Dame gegen 10.30 Uhr. Er erzählte ihr von einem angeblichen Einbruch in der Nachbarschaft und brachte sie dazu, das Gespräch fortzuführen. Dabei fragte er unter anderem, wo sie ihre Wertsachen aufbewahrt.
Die hinzugerufenen Polizisten nahmen eine Strafanzeige auf.
So schützen Sie sich vor Betrügern
Die Polizei warnt: Geben Sie niemals Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an unbekannte Anrufer heraus. Echte Polizeibeamte, Staatsanwälte und andere Amtsträger verlangen das niemals. Lassen Sie Fremde nicht in Ihre Wohnung, übergeben Sie ihnen kein Geld oder Wertgegenstände, und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen — legen Sie einfach auf.
Melden Sie solche Anrufe unter der Notrufnummer 110. Das gilt auch, wenn Sie einen Betrugsversuch selbst unterbunden haben oder jemandem den Zutritt verweigert haben. So kann die Polizei nach Verdächtigen fahnden und andere Menschen schützen.
Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 170.651 Betrugsfälle, das sind 946 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Nordrhein-Westfalen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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