Betrüger gibt sich als Polizist aus: Seniorin durchschaut Masche

(Symbolbild)

Am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, versuchte ein Betrüger, eine Seniorin aus Lambrecht um Geld zu bringen. Der Mann gab sich am Telefon als Polizeibeamter aus und behauptete, ihr Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Dann wurde das Gespräch zu einem vermeintlichen Staatsanwalt weitergeleitet, der eine fünfstellige Kautionssumme forderte.

Nach längeren Verhandlungen vereinbarte der Anrufer mit der Seniorin, das Geld am selben Tag abzuholen. Als der unbekannte Mann vor Ort erschien, durchschaute die Frau den Betrug und weigerte sich, das Geld auszuhändigen.

Bei der versuchten Geldübergabe sucht die Polizei nun nach einem Mann, der dunkel gekleidet war und etwa 30 bis 40 Jahre alt ist. Er hat dunkle, kurze Haare. Im Zusammenhang mit der Tat wurde ein schwarzer BMW mit Mannheimer Kennzeichen beobachtet.

Hinweise gesucht

Die Kriminalpolizei Neustadt bittet um Hinweise zu der Tat, zum Täter oder zum beschriebenen Fahrzeug. Wer etwas beobachtet hat, kann sich unter der Telefonnummer 06321 854-0 oder per E-Mail an kineustadt@polizei.rlp.de an die Beamten wenden.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Rheinland-Pfalz um 13,8 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 23.086 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 69,6 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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