Am Wochenende sind im Kreis Heinsberg mehrere Betrüger aktiv gewesen. Während einige Opfer den Betrug noch rechtzeitig erkannten, ging für die Täter eine Masche auf.
Ein Mann aus Dremmen erhielt eine E-Mail, in der ihm eine hohe Geldauszahlung versprochen wurde – unter der Bedingung, dass er sich durch Eingabe einer PIN auf seinem Konto verifizieren würde. Der Heinsberger durchschaute den Betrugsversuch jedoch und zeigte den Fall zur Anzeige.
Erfolgreicher waren die Betrüger bei einer Frau aus Geilenkirchen. Ein unbekannter Mann kontaktierte sie und baute durch mehrere Nachrichtenaustausche eine vermeintliche Vertrautheit auf. Anschließend bat er um finanzielle Hilfe in Form von Apple-Pay-Karten. Die Geilenkirchenerin kam der Bitte nach und übermittelte einen niedrigen dreistelligen Betrag – dann brach der Kontakt abrupt ab. Erst dann erkannte die Frau den Betrug und erstattete Anzeige.
Ein dritter Fall betraf einen Mann aus Erkelenz. Ihm wurde mitgeteilt, dass er Geld überweisen müsse, um einen Liquiditätsnachweis zu erbringen, bevor ihm später ein hoher Geldbetrag überwiesen werden könne. Auch er durchschaute die Masche, bevor es zu einem finanziellen Schaden kam.
Die Kreispolizeibehörde Heinsberg warnt vor solchen Betrugsmaschen und gibt folgende Tipps: Vertrauen Sie keinen Personen, die Sie nicht persönlich kennen und die um Geld bitten. Ungewöhnlich hohe Gewinne oder Renditen sollten misstrauisch machen. Seien Sie wachsam, wenn Investitionen oder Zahlungen in Kryptowährungen gefordert werden. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, und geben Sie niemals sensible Daten preis wie Zugangsdaten zum Online-Banking, Ausweisdaten oder Ihre Anschrift. Überweisen Sie kein Geld auf unbekannte Konten. Sollten Sie Opfer eines Betruges geworden sein, erstatten Sie in jedem Fall Anzeige bei der Polizei.
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