Betrüger und Einbrecher in Anhalt-Bitterfeld aktiv – Polizei warnt vor Haustür-Handwerkern

(Symbolbild)

In der Nacht zum 23. Juli haben Kriminelle in der Region Anhalt-Bitterfeld mehrfach zugeschlagen. Die Polizei registrierte zwei Einbruchsversuche, mehrere Betrugsfälle und einen Verkehrsunfall mit Sachschaden.

Verkehrsunfall nahe Piethen

Am 22. Juli gegen 22.30 Uhr fuhr ein 69-Jähriger mit seinem Mitsubishi auf der Landesstraße 145 von Piethen in Richtung Großwülknitz. Als er abbremste, um nach links auf ein Gartengrundstück abzubiegen, bemerkte die hinter ihm fahrende 20 Jahre alte Lenkerin eines Seat dies zu spät. Sie fuhr auf. Der Seat war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden an ihrem Wagen beträgt etwa 1.500 Euro, der Mitsubishi wurde mit rund 500 Euro Schaden beziffert.

Versuchter Einbruch in Gaststätte

In der Nacht vom 22. zum 23. Juli versuchten Unbekannte, gewaltsam in eine Gaststätte in der Mühlbecker Straße in Bitterfeld-Wolfen einzudringen. Sie setzten mehrfach an Türen und Fenstern an, doch diese hielten Stand. Die Eindringlinge gaben auf – der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.

Betrug durch falsche Dachdecker in Zerbst

Am 22. Juli gegen 14.30 Uhr klingelte ein Mann an der Tür eines Einfamilienhauses im Stadtkern von Zerbst. Er gab vor, Inhaber einer örtlichen Dachdeckerfirma zu sein und erklärte, im Rahmen von Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer die Schornsteine angrenzender Häuser überprüfen zu wollen. Zusammen mit einem Mitarbeiter verschaffte er sich so Zutritt zum Gebäude. Drinnen wiesen die falschen Handwerker die 82 und 77 Jahre alten Bewohner auf einen Wasserfleck im Treppenhaus hin – vermutlich hatten sie diesen selbst kurz zuvor verursacht. Sofort unterbreiteten sie dem Ehepaar ein Angebot: Sie wollten den vermeintlichen Wasserschaden beheben und den Schornstein stabilisieren. Die angeblichen Materialkosten beliefen sich auf 3.500 Euro, weitere Arbeitskosten von etwa 1.200 Euro sollten später folgen. Der Hausherr zahlte die 3.500 Euro. Die Betrüger versprachen, zeitnah zurückzukehren und die Arbeiten zu beginnen – sie tauchten jedoch nie wieder auf.

Die Polizei warnt vor dieser Masche: Seien Sie skeptisch gegenüber Handwerkern, die unangekündigt an Ihrer Haustür klopfen und Angebote machen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Prüfen Sie Angebote sorgfältig, unterschreiben Sie nichts Übereiltes und lassen Sie Handwerker nicht sofort beginnen. Vermeiden Sie mündliche Vereinbarungen.

Büchertrick – 3.500 Euro gestohlen

Ein 60-Jähriger in Bitterfeld-Wolfen wurde Opfer eines raffinierten Trickbetrugs. Er hatte seine Büchersammlung in einem Online-Portal zum Verkauf angeboten. Am 7. Juli meldete sich ein vermeintlicher Käufer. Am 13. Juli besuchte dieser den Mann zu Hause und besichtigte die Bücher. Schnell einigten sie sich auf einen Preis: 184.000 Euro. Der Betrüger forderte dann die EC-Karte des 60-Jährigen nebst PIN, um das Geld überweisen zu können – mit der Zusicherung, die Karte alsbald zurückzugeben. Der arglose Mann übergab sie. Die Karte bekam er nie wieder. Stattdessen hob der Betrüger mehrfach Geld vom Konto ab. Der Gesamtschaden beläuft sich auf annähernd 3.500 Euro. Die Bankkarte wurde gesperrt. Am 22. Juli erstattete der Mann Anzeige.

Die Polizei rät: Geben Sie Ihre Bankkarte und PIN niemals an fremde Personen. Seien Sie äußerst vorsichtig, wenn Ihnen jemand unverhältnismäßig viel Geld für eine Büchersammlung bietet. Seriöse Käufer und Antiquariate prüfen die Bücher erst, bevor sie ein Angebot machen.

Sachbeschädigung auf Parkplatz

Unbekannte zertrümmerten zwischen dem 22. Juli (14.30 Uhr) und dem 23. Juli (7.30 Uhr) die Heckscheibe eines VW, der auf einem Parkplatz in der Köthener Mühlenbreite geparkt stand. Der Schaden: etwa 800 Euro.

Einbruch im Restaurant

In der Nacht vom 22. zum 23. Juli drangen Einbrecher in ein Restaurant in der Bernsteinpromenade in Friedersdorf ein. Sie drückten ein Fenster ein und gelangten so ins Innere. Dort stahlen sie eine Geldbörse mit Bargeld im mittleren zweistelligen Bereich. Der Sachschaden liegt bei rund 500 Euro.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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